Perforce Installation mit SSL (Linux)

    • Perforce Installation mit SSL (Linux)


      Vorab alles was Farbig Markiert ist, ist für die entsprechende Linux Distribution:

      • Blau = Ubuntu, Debian
      • Grün = RHEL, CentOS
      • Rot = Sehr Wichtig und sollte notiert werden
      • Farblos = Alle Distributionen
      Was wird benötigt:

      • Linux Distribution (CentOS, RHEL, Debian, Ubuntu)
      • Programme auf dem Server: FTP, Nano (oder anderer Texteditor)
      • Programme auf dem Client: SSH Tool (Putty, Bitvise, …)


      Als erstes verbinden wir uns mit einem SSH Tool zum Server und loggen uns als "ROOT" ein.
      Dann installieren wir das Programm FTP:

      yum install ftp –y
      apt-get install ftp -y
      Nach der Installation vom FTP Client erstellen wir uns einen neuen Benutzer für Perforce und geben ihm ein Home Verzeichnis und stellen die Shell auf BASH ein:
      useradd -d /opt/perforce -s /bin/bash -U perforce
      adduser perforce --home /opt/perforce --shell /bin/bash
      danach legen wir ein Passwort für den Benutzer an (Linux typisch wird die Eingabe nicht Angezeigt):
      passwd perforce
      Wenn wir mit dem Anlegen des Benutzers Fertig sind wechseln wir zu diesem und erstellen uns einen neuen Ordner wo Perforce installiert wird. Danach betreten wir den Ordner:
      su perforce
      cd ~
      mkdir server
      cd~/server
      Jetzt kommen wir zur Perforce Installation. Da wir vorhin das Packet FTP installiert haben nutzen wir das auch gleich mal und zwar zum Download von Perforce direkt vom Hersteller:
      ftp ftp.perforce.com
      cd perforce
      Hier bitte das aktuellste auswählen und darauf achten das mehr als 10 Dateien enthalten sind

      cd r16.1
      Hier bitte nur die bin.linux26x und die 64bit oder 32bit auswählen in meinem Fall die 64bit:

      cd bin.linux26x86_64
      Danach downloaden und bestätigen mit "a" 2 mal:

      mget p4 p4d
      a
      zum Schluss beenden wir das ftp mit:
      bye
      nun sehen wir mal nach ob auch wirklich alles heruntergeladen wurde. Es sollten 2 Dateien vorhanden sein einmal die „p4“ und die „p4d“:
      ls –l
      wenn beide Dateien vorhanden sind machen wir die beiden Ausführbar mit
      chmod +x p4*
      damit wir jetzt mit dem Benutzer "perforce" die Dateien starten können wechseln wir kurz zum "ROOT" Benutzer und legen einen Symlink an und wechseln wieder zu Benutzer "perforce" zurück.
      Zu guter Letzt erstellen wir noch einen Ordner wo alle Dateien abgespeichert werden:

      su root
      ln -s /opt/perforce/server/p4 /usr/bin/p4
      ln -s /opt/perforce/server/p4d /usr/bin/p4d

      su perforce
      cd ~
      mkdir files
      Die Installation von Perforce ist somit abgeschlossen und können sie jetzt testen.


      Den Perforce Server starten wir als Benutzer "perforce" nie als "ROOT" starten!!
      Domain bitte ersetzen mit ihrer Domain die auf dem Server zeigt:

      p4d -r /opt/perforce/files -p tcp64:domain:1666 –d
      wenn alles funktioniert wir mit dem Befehl die Version ausgegeben
      p4 -p tcp64:domain:1666 info
      und beenden den p4d wieder für die SSL Konfiguration mit:
      p4 -p tcp64:domain:1666 admin stop


      SSL erstellen und konfigurieren:


      Zu Allererst erstellen wir uns einen neuen Ordner für das SSL Zertifikat und setzen die Berechtigung:
      mkdir ~/server/p4ssl
      chmod u=rwx ~/server/p4ssl
      cd ~/server/p4ssl
      Nun erstellen wir eine SSL Konfiguration für Perforce in diesem Ordner:
      nano ~/server/p4ssl/config.txt
      und fügen folgendes hinzufügen

      Shell-Script

      1. # Land als Abkürzung
      2. C=AT
      3. # Bundesland
      4. ST=OOE
      5. # Stadt
      6. L=Linz
      7. O=Perforce Autogen Cert
      8. #Firmenname
      9. OU=
      10. #DNS Name vom Server
      11. CN=dns
      12. #Anzahl und Einheit z.b. tage
      13. EX=730
      14. UNITS=days
      Alles anzeigen
      Jetzt müssen wir nur noch für Perforce P4SSLDIR festlegen und danach das Zertifikat generieren, sowie den Fingerprint und der Fingerprint ist zu notieren.
      P4SSLDIR definieren. (das ist der Ordner wo das Zertifikat hinkommt und die Config liegt):

      export P4SSLDIR=/opt/perforce/server/p4ssl
      Zertifikat generieren:
      p4d –Gc
      Fingerprint generieren:
      p4d –Gf
      Zu guter Letzt legen wir für den Benutzer noch ein Profil an um das starten etwas zu vereinfachen, und fügen am Ende der Datei etwas hinzu:

      Datei öffnen ansonsten anlegen mit:
      nano ~/.bash_profile
      Folgendes am Ende der Datei hinzufügen domain wieder ersetzen mit der eigenen:

      Quellcode

      1. export P4PORT=ssl64:domain:1666
      2. export P4SSLDIR=/opt/perforce/server/p4ssl
      3. export P4ROOT=/opt/perforce/files
      STRG+X und y zum Beenden und überschreiben


      Nun können wir den Perforce Server jederzeit starten mit.

      p4d –d
      Für das Finale noch das Sicherheitslevel des Perforce Server auf Maximum setzen mit:
      p4 configure set security=3



      Dieses Tutorial ist noch um einiges erweiterbar und werde ich mal machen wenn ich etwas mehr Zeit dafür habe.
      Wenn jemand einen Fehler entdeckt kann er mich diesbezüglich anschreiben werde es dann korrigieren sowie wenn Wünsche zur Erweiterung bestehen.
      Bilder
      • perforce ftp.PNG

        28,95 kB, 598×402, 30 mal angesehen
      • perforce ftp auswahl.PNG

        48,87 kB, 836×509, 31 mal angesehen
      • perforce ftp downloadl.PNG

        14,65 kB, 769×194, 22 mal angesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von LucyDemoon ()

    Unreal®, Unreal Engine, the circle-U logo and the Powered by Unreal Engine logo are trademarks or registered trademarks of Epic Games, Inc. in the United States and elsewhere.