Politik & Co.

    • Man sollte Zeitarbeit im Sinne von Saisonarbeit bitte nicht mit Zeitarbeitsfirmen verwechseln die als Vermittler der neuen Lohnsklaven fungieren. Zeitarbeit hat es schon immer gegeben. Das bringen manche Branchen nun mal so mit sich. Es macht einfach keinen Sinn im Winter Gurken sammeln zu wollen.
      Die Arbeitslosenstatistiken sind doch absolut irrelevant und verlaufen Wellenförmig. Arbeitslose und Sozialhilfe Empfänger werden in einen Topf geworfen und die Zahl steigt. Ost und West zusammen. Die Zahlen steigen. Einführung von Minnijobs und Teilzeit und schon sinken die Zahlen.
      Nochmal. Wir haben zu den Arbeitslosen 4 Millionen in Deutschland die nicht in Vollzeit arbeiten.
      Klar ist das besser als gar nicht zu haben, aber auf Dauer keine Lösung sondern nur eine Schönheitsoperation an der Arbeitslosenquote.
      Mal abgesehen davon das diese Zahlen ohnehin Humbug sind.
      Man darf gerne noch ein paar Kleinigkeiten hinzurechnen.
      Die Alten Säcke die nun das 58 Lebensjahr erreicht haben fallen ganz einfach aus der Statistik da die als nicht mehr vermittelbar gelten. Ist doch logisch oder?
      Einen Vorteil hat die Sache dann aber doch, wen man über 58 ist. Man wird nicht mehr mit der zweiten Maßnahme der Schönrechnung konfrontiert.
      Die Maßnahmen.
      Jeder der Arbeitslos ist, kommt irgendwann in den Genuss einer Maßreglung.....Maßnahme. (mein Fehler)
      Da er nun damit beschäftigt ist einen Kurs zum Papierfalten zu ablolvieren oder ein halbes Jahr übt Bewerbungen zu schreiben, ist er beschäftigt. Verstanden? Jemand der gerade beschäftigt ist, ist logischerweise nicht arbeitslos. Absolut nachvollziehbar.
      Ach ja. Und kranke Arbeitslose sind auch raus aus der Statistik. Sie sind schließlich krank.
      Ähh... Kranke können nicht arbeiten und stehen dem Arbeitsmarkt also erst gar nicht zur Verfügung.
      Auch vollkommen logisch.
      Ich bin auf den Kunstgriff schon gespannt wen die Flüchtlinge in ein paar Jahren in die Statistik einfließen. Ich hoffe nur, das wir intelligente Politiker haben, die es schaffen sie aus unseren schönen Zahlen auszuradieren. Ich bin da aber sehr hoffnungsvoll.
      Ich stimme @Sleepy zu das jeder die Chance nutzen sollte sich weiterzubilden.
      Es ist ein langer Weg der sich aber lohnen kann. 1 Jahr Abendrealschule, 3 Jahre Abitur in Vollzeit und wer dann will, noch ein Studium. Aus meinen eigenen Bekanntenkreis haben auch einige diesen langen Weg gewählt. Ich würde auch jeden dazu aufmuntern. Jeden? Nicht jeder schafft es aufgrund seiner Situation ( er muss zb. Arbeiten und ein gewisses Einkommen erwirtschaften usw. usw)
      Zum Schluss noch ein utopisches (nicht ernstzunehmendes) Beispiel das aufzeigen soll, das die Bildung für einen Einzelfall von Vorteil ist, aber in ihrer Gesamtheit nur noch eine Milchmädchenrechnung ist.
      Jeder Arbeitslose in Deutschland hört auf Sleepys Worte und lässt sich auch von mir bekehren etwas zu studieren.
      Dann hätten wir nach Abzug der offenen Stellen (angenommen die Zahlen blieben stabil)
      keine 1598000 Arbeitslose mehr. Wir hätten dann 1598000 arbeitslose Akademiker.
      Wen die dann anfangen bessere Preise für die Saisonarbeit auszuhandeln (Schlau wie sie sind.) würden die Preise für die Gürkchen in schwindelerregende Höhen getrieben werden.
      Ergo. Es wäre eine Katastrophe.
      Wie war noch mal das eigentliche Thema? :)
      Ich geh jetzt lieber schlafen. :)
      Ps: @VieleKekse
      Ich bin in Afrika geboren und für 300 Euro lässt man dich vielleicht in meiner Geburtsstadt dafür in einer Garage übernachten. Aber ich weiß was du meinst und da hast du generell recht. :)
    • Das lustige wäre auch mit so vielen arbeitslosen Akademikern wird die Wirtschaft sich sehr wahrscheinlich über einen Mangel an Fachkräften beklagen. Um die gesamte Nachfrage an Fachkräften restlos zu befriedigen müsste man die Arbeitslosen in Deutschland verteilen und genau dorthin schicken wo man sie braucht.
      Wobei ich auch ein bisschen den Verdacht habe dass die Wirtschaft sich aus Prinzip beklagt. Damit der Staat sich stehts bemüht um möglichst viele in Ausbildung und Studium zu schicken. So können sie im Idealfall aus einer großen Masse an Bewerbern auswählen. Wenn es nicht genug Stellen gibt werden die gut ausgebildeten Leute dazu tendieren für weniger Geld zu arbeiten und auch eifrig viel Stress und Überstunden in Kauf nehmen.
      Ich würde jedenfalls nicht erwarten dass es irgendwann aus der Wirtschaft heißt "Förderung kann eingestellt werden, wir haben mehr als genug Fachkräfte".

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    • Richtig @sehrwitzig

      Nun ist natürlich die Frage wie man Statistiken auslegt. Maßnahmen gibt es ja nun auch nicht erst seit gestern schon eine ganze weile.
      Mag ja auch sein das die Arbeitslosen Zahlen in Wirklichkeit viel höher sind je nach wie man rechnet.

      Fakt ist dann doch aber trotzdem: Wenn die Arbeitslosen Zahlen sinken, gibt es in Deutschland mehr Erwerbstätige die nicht in Maßnahmen arbeiten. Es ist ja nicht so das ständig neue Ausreden oder Wege erfunden werden um die reale Zahlen zu verschleiern.
      Vergleicht man also die Zahlen mit den Zahlen vor 5 jahren, so hat man trotzdem eine Vorstellung davon ob es uns nun besser oder schlechter geht wie vor 5 jahren.

      Man auch auch einfach das dem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf gehen den diese Zahl kann man auf jeden Fall mit jedem anderen Europäischen Land vergleichen.

      Es sind ja auch nicht einfach nur Fachkräfte nötig sondern Fachkräfte in den jeweiligen Branchen.
      Hätten wir lauter Akademiker dann frage ich mich was dann ein Haarschnitt kostet wenn der Mindestlohn auf 15 Euro liegt.
      Wenn ihr 15 Euro pro Stunde verdient, dann verdient dann jeder in Deutschland. Die Preise an Tankstellen, beim Bäcker in der Gaststätte könnt ihr euch dann sehr gut ausrechnen.
      Von Euren 15 Euro bleibt dann nicht mehr viel übrig und wir sind genau so weit wie Jetzt.

      Die gesamte Wirtschaft richtet sich IMMER nach Angebot und Nachfrage und danach richtet sich Weltweit alles.

      Als ich einige Zeit in den USA war: Florida hab ich gelernt dass dort jeder einen Pool hat, jeder einen Jetski, jeder zwei Autos und ein riesen Holzhaus. Dies ist der Lifestyle in Miami man verdient extrem viel aber hat auch extrem hohe Erwartungen was diesen Lifestyle angeht.
      Da wo ich gewohnt habe stellt man keine Mausefalle auf um eine Maus zu fangen, nein man ruft einen Kammerjäger. Man hat einen Poolboy der das Laub aus dem Pool fischt.
      Man hat 2 oder 3 Jobs um sich das alles leisten zu können. Das ist doch verrückt oder ?

      Wir in Deutschland sind da ganz ähnlich vielleicht nicht so Krass wie in den USA. Wir haben zwar keinen Pool aber dafür ne richtig gute Krankenversicherung um die uns jedes andere Land beneidet. Wir wissen es gar nicht zu schätzen wie viel ein Krankenhaus Aufenthalt kostet wenn wir das selber bezahlen müssten.
      Unserem Rentensytem mag es im Moment vielleicht nicht so gut gehen aber da unser Rentensystem ein Umlagesystem ist wird es sich früher oder später auch wieder erholen. (Es wird immer nur soviel ausgezahlt wie sich im Pot befindet)
      Im Moment gibt es wenige Kinder ergo Zahlen wenige Leute in die Krankenkasse ein den es gibt viele Alte Menschen. Mathematisch gesehen gibt es also im Moment eine umgekehrte Pyramide mit wenigen Jungen Menschen die viele alte Menschen finanzieren.
      Wenn die vielen alten irgend wann weg gestorben sind, so gibt es irgend wann (die wenigen) junge Menschen die nun alt sind. Also wenige Alte Menschen. Und ein Zahl X an jungen neuen Menschen die die alten finanzieren.
      ich denke es ist nicht davon auszugehen das die Bevölkerung in Deutschland auf 0 sinkt! Und genau deswegen wird es uns früher oder später wieder besser gehen.

      Ich finde wir sollten einfach mehr vertrauen in die Politik haben :thumbup:
    • @Killerzerg
      So jetzt missbrauche ich das hier wirklich zum letzten mal.
      (Hättest (oder hast) aber auch damit rechnen können. :) )

      Sleepy schrieb:

      Als ich einige Zeit in den USA war: Florida hab ich gelernt dass dort jeder einen Pool hat, jeder einen Jetski, jeder zwei Autos und ein riesen Holzhaus

      Ähm, ich gehe jetzt mal ganz schwer davon aus das das auch ironisch gemeint ist. Ich habe Bekannte in Florida und die sehen die Sache wohl etwas anders. Die liegen auch nicht im eigenen Pool herum.
      Man kann in Amerika definitiv mit der richtigen Idee besser und schneller Geld verdienen.
      Ein Bekannter von mir ist in die Staaten gegangen samt seiner Ideen und angefangenen Firma.
      (spezielle Hebebühnen für Autos (mit Patent)) Der verdient ziemlich gut.
      Auch in Miami hat wirklich nicht jeder einen Jetski. :)
      1981 war die Leichenhalle Miami beispielsweise derart überfüllt, dass mobile Kühlwagen die erschossenen Opfer von der Straße aufnehmen mussten. (Quelle Wiki)
      Auch dort glänzt nicht alles. Es ist durchaus normal in Amerika 2-3 Jobs gleichzeitig zu haben, aber bestimmt weniger um sich den Poolboy leisten zu können, sondern um zu überleben.
      Was aber Amerika in seiner Gesamtheit betrifft. Die sind de facto Pleite. Egal wie viele Superreiche die haben. Es fehlen locker 125 Milliarden Dollar. Da stehen wir noch besser da.
      Ich habe auch Bekannte aus Afrika in Frankreich, die von ihrer Verwandtschaft in Afrika genervt werden. Sie sollten doch bitte für jeden der Verwandten einen Fernseher mitbringen. Als würden die Dinger in Europa auf den Bäumen wachsen. :) So haben verschiedene Menschen auch verschiedene Ansichten über andere Länder.
      In Amerika gibt es aber Investmentfirmen die Jungunternehmer unterstützen. Deren Rechnung ist recht einfach. Man verteilt zb. 10 Millionen an 10 verschiedene Startupunternehmen. 9 gehen den Bach runter und mit der zehnten wird Gewinn gefahren.
      Stell dir mal vor (oder probiere es mal aus) du gehst zu irgend einer deutschen Bank und beantragst einen Kredit für ein neues Horror Survival Spiel. (ohne jede Sicherheit)
      Da kannst du froh sein wen sie dich nur höflich hinaus bitten. (Wen die noch ein paar blutverschmierte Zomies sehen, begleitet dich das SEK hinaus.) :)
      Das hat aber sogar schon Helmut Kohl beklagt. (Das ich den mal erwähne :) )
      Dafür gibt es zum Glück mittlerweile Kickstarter und Crowdfounding Klamotten.
      Im Prinzip mache ich mir nur Sorgen bei den ganzen Minnijobs, das wir in amerikanische Verhältnisse abgleiten.
      So das war es jetzt aber wirklich. :D


      Ps. Die meisten Amis sehen aber nicht den Staat in der Pflicht, was die soziale Sicherheit angeht. Jeder ist für sich selbst verantwortlich.
      So sehe ich das (für mich persönlich) auch mit der Rente. Entweder ich habe etwas angehäuft oder man verlässt sich Blind auf den Staat.
    • sehrwitzig schrieb:

      Man kann in Amerika definitiv mit der richtigen Idee besser und schneller Geld verdienen.
      Richtig, weniger Bürokratie dort kann man ja sogar ein Gewebe übers Internet anmelden ohne auf Ämter rennen zu müssen oder seitenlange Papiere auszufüllen. Dass macht aber Amerika nicht besser.

      Also ich war in Delray Beach und hab das so alles miterlebt. Das war jedenfalls mein Eindruck. Sicherlich ist es dort nicht überall so.

      sehrwitzig schrieb:

      Auch dort glänzt nicht alles. Es ist durchaus normal in Amerika 2-3 Jobs gleichzeitig zu haben, aber bestimmt weniger um sich den Poolboy leisten zu können, sondern um zu überleben.
      Ja siehste sowas gibts in Deutschland nicht. Die Menschen dort haben ja teilweise schlechte Zähne weil sie sich den Zahnarzt nicht leisten können. Wie den auch ohne Krankenversicherung.

      sehrwitzig schrieb:

      So sehe ich das (für mich persönlich) auch mit der Rente. Entweder ich habe etwas angehäuft oder man verlässt sich Blind auf den Staat.
      Jeder ist für seine Rente selber verantwortlich, sicherlich ist es einfacher sich auf andere zu verlassen und zu hoffen das der Staat sich um einen kümmert. Der Staat ist nicht für unser Wohlergehen verantwortlich oder das man mit 70 jedes Jahr 2 mal in den Urlaub fliegen kann.
      Wer nichts in die Rente einbezahlt weil er sein ganzes Lebenlang entweder nichts oder nur Minijobs gemacht hat, der ist selbst dafür verantwortlich.
      Ein verknüftiges Einkommen ist in unserer Gesellschaft eben wichtig und dafür ist jeder selber verantwortlich.
    • @Killerzwerg
      lol. Ein bisschen größer ist das schon, hat aber auch eine recht hohe Kriminalitätsrate.
      Man muss das mal so sehen . Da ist eine Amerikanische Reisegruppe mit ihrem typischen Programm. Oktoberfest, Besuch auf Neu Schwanstein usw. Nur einer ist so blöd und steigt versehentlich in einen Zug der deutschen Bundesbahn und kommt natürlich nie da an wo er hinwill. …..
      zb landet er in Duisburg-Marxloh.
      Also in einem deutschen Viertel mit einer Arbeitslosenquote von 20% und einer Bevölkerung von der mehr als 60% einen Migrationshintergrund haben. Ein drittel der Leute bekommt Hartz 4 und die Gegend ist gerade bei der Politik ein beliebter Ort um dort zusätzlich Flüchtlinge zu „intergrieren“.
      Ist ja auch egal. Man kann nur schwer davon ausgehen das gerade dieser Ami ein etwas anderes Bild von Deutschland mit nach Hause nimmt als seine Kollegen die sich das deutsche Bier in den Kopf hauen. :D :D :D
    • So, nach dem der Drops in den USA nun gelutscht ist.
      Heulen oder Alternativen andenken bevor uns der Zug hier auch unverhofft überrollt.
      Was haltet ihr von solchen Gedankenansätzen.
      substratum.net/
      Und dann gibt es noch interessante Ansätze, basierend auf der Blockcain, im Bereich Spieleplattformen und Sozialen Medien.
      Die Leute die dahintersteken sind auch nicht auf den Kopf gefallen. Ob es was wird?
      zb.
      tron.network/?from=1
      Ups. Gerade gesehen. Mit der Übersetzung hapert es aber noch. :laughing:
    • Die Reiseberichte von Personen aus New York klingen ziemlich schlimm. Die Infrastruktur ist in großen Teilen der USA wohl ziemlich heruntergekommen. Die Taxis in New York sind alt und stinken, genau wie andere öffentliche Verkehrsmittel.
      Trump kündige Investitionen in die Infrastruktur an. 2016 hatte Katars König angekündigt 10 Mrd. Dollar in die Infrastruktur in den USA zu investieren. Wobei nicht bekannt war ob das Geld in den angekündigten 35 Mrd. allgemeinen Investitionen in den USA inbegriffen ist.

      Das ist wohl generell eine Strategie von Trump. In letzter Zeit gaben verschiedene Golfstaaten extrem hohe Summen für die USA aus. Etwa für Rüstungskäufe, womit laut Trump die US Wirtschaft und Arbeitsplätze gestärkt werden. Die Regierung unter Trump tritt als ein Art Dienstleister auf: Die politische Gunst der USA gegen Entgeld. Hören einige Golfstaaten offenbar sehr gerne.

      In Europa verteilen sie kräftig Strafgelder für irgendwelche nicht Einhaltung von Regeln und US Sanktionen gegen andere Länder. Wer den US Richterspruch nicht akzeptiert verliert seine Geschäftserlaubnis in den USA, also knicken alle brav ein und zahlen die Milliarden Beträge. In der gleichen Zeit kommen US Konzerne mit ihren fragwürdigen und offensichtlichen illegalen Aktivitäten im Ausland meistens straffrei davon.

      Die USA steckt in der Misere und versucht von ihrem noch vorhandenen Status als Supermacht zu profitieren. Die Verbündeten werden alle reihenweise zur Kasse gebeten.

      Aber alles schlecht ist in den USA nicht. Eine Elite von gut verdienenden und erfolgreichen Unternehmen geht es ziemlich gut. Es ist aber auch sinnbildlich für die Entwicklung der USA: Eine leidende Volkswirtschaft mit kritischen Problemen und eine glänzende Minderheit die Amazon, Google und SpaceX betreibt und den Eindruck erweckt als wären es goldene Zeiten.
      Das Bild der USA nähert sich an die von China, Russland oder Indien. Länder die eine superreiche Minderheit haben und äußerst erfolgreiche Unternehmen. Länder die technologischen Fortschritt vorweisen können und beeindruckende Leistungen. Aber das alles neben einem häufig ungebildeten und überwiegend ärmlichen Volk.

      Ob die USA glänzt oder stinkt hängt davon ab zu welcher Gruppe man in dem Land gehört. Die einen wissen nicht wo Europa auf der Weltkarte liegt und versuchen über die Runden zu kommen, die anderen bauen in einem Privatunternehmen Raketen und wollen zum Mars.

      Es ist übrigens nicht verwunderlich dass man mit einer guten Idee in den USA mehr Geld verdienen kann als etwa in Deutschland. Die USA hat eine größere Bevölkerung und damit gibt es mehr potenzielle Kunden. Auch die Anzahl der reichen Kunden ist größer. Dadurch werden Geschäftsideen für Investoren auch lukrativer. Folglich ist es in den USA auch einfacher viel Geld zu sammeln.
      Diese Effekte sieht man auch bei China. Wer dort erfolgreich ist hat allein in dem heimischen Markt eine riesige Anzahl an potenziellen Kunden.
      Solche Unternehmen wachsen im heimischen Markt sehr gut und treten dann als größere und gestärkte Unternehmen in ausländischen Märkten auf, wo sie meistens dann auch schon größer sind als die Konkurrenzunternehmen aus kleineren Ländern.
      In der EU ist das doch etwas anders. Will man hier von Anfang an den gesamten EU Markt bedienen ist mehr Aufwand zu betreiben. Allein die Unterstützung diverser europäischer Sprachen erhöht Aufwand und Kosten. Hinzu kommen dann trotz EU Reglungen vorhandene rechtliche Unterschiede.
      Eventuell sind die kulturellen Unterschiede auch erschwerend um ein einheitliches Produkt/Dienstleistung zu schaffen dass in der Form in jedem europäischen Land gut ankommt.
      Amerikanische oder chinesische Unternehmen haben es da einfacher. Bei ihnen erschließt sich ein riesiger Markt mit einer Sprache und einer Kultur als Zielgruppe. Wobei die Amerikaner in vielen Fällen sogar bei Englisch bleiben können und ihre Produkte und Dienstleistungen häufig nicht sehr anpassen brauchen. Da große Teile der Welt bereit sind sich auf die Eigenheiten der Amerikaner einzustellen und Englisch lernt fast jeder.

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    • Ach ja die liebe Politik. Naja, ich bin der Politik schon fast müde. Blah, Trump und Merkel sind dumm, Flüchtlinge alle schlimm, Firmen alle Ausbeuter, Steuern zu hoch. Naja. Wir jammern ja alle (Inklusive der Amis) auf hohem Niveau.

      Gibt Länder da landet man auf Verdacht im Knast, Länder wo viele Leute nicht mal zugang zu sauberem Wasser haben, auf den Strassen vergungern oder in Gulags landen weil sie Das Foto vom geliebten Führer nicht abgestaubt haben.

      Von daher sind für mich die Diskussionen über fehlgeschlagene Koalitionsverhandlungen, fiese Flüchtlinge (Hat schon mal einer einen angesprochen? oder gar berührt), Brexit oder Offshore leaks nen netten lacher wert.


      Ehrlich - wir beschäftigen uns damit daß man Betrugs Diesel von der Strasse ziehen muß und in Städten Diesel verbieten - und der Ferrari Fahrer bläst lachend 10 mal so viele Schadstoffe in die Luft.Wir haben doch echt ein Rad ab.

      Ja und Flüchtlinge - WIR STERBEN WEGEN DENEN! Kann es gar nicht fassen, das Thema. Selbst meine Eltern die sonst echt eher sozial sind (Meine Mum geht sogar in die Kirche. Predigen die da heute nr noch über Diesel Skandale?) sind "besorgt" wegen der Flüchtlinge. Noch nicht so weit daß die mitnem braunen Anzug und AFD Armbinde rumlaufen, aber ich hab echt gedacht wir sind doch alle Gehirngewaschen. Als ob die deswegen nen cent ärmer geworden sind. Ja und die wohnen in nem bergdorf - wieviel Flüchtlinge mag es da geben? Zehn? Jaja ich bekomms mit der Angst.


      Ach ja und Merkel ist so übel, weg mit der. Nur wer soll denn dann Kanzler werden? Donal Duck?Also derTyp von der FDP? Ach ne warte der hiess anders...

      So noch mal in der politischen tasche kramen... Ach ja Trump. EIgentlich mag ich den. Etwa so wie Ghadaffi. Ghadaffi war zwar auch ein Arsch, aber immerhin wie Trump immer lustig - und er hatte noch Klamotten wie ein Zirkusdirektor. Ja eigentlich ein ganz schlimmer Diktator, aber im Nachhinein muß man mal sagen sind unter ihm weniger Leute umgekommen als in den Unruhen danach. Die ironie... ja und trump. Ja er ist lustig und hat bisher wenig kaputt gemacht. Daß seine dumme Steuerreform durchgekommen ist war wohl auch eher schuld der Abgeordneten. Aber ist doch egal, soll Amerika ein paar Billionen mehr Schulden machen, sind doch nur Zahlen auf Papier. ja und wenner gegen Kim Jong Un schimpft ist das ja eigentlich so wie 2Kindergarten Kinder die sich beschimpfen ("Du bist kaka!"). Ja beide haben den tollen roten Knopf aber beide sind nicht dumm genug zu glauben daß sie das drücken dieses Knopfen überleben könnten.


      So jetzt hab ich politisch mein Pulver auch schon wieder verschossen - also weitermachen wie bisher. Ich spar auf ne einsame Insel.
    • Nur weil es anderswo noch schlimmer geht, soll man nicht das Recht haben die Zustände im eigenen Land zu kritisieren?

      Das ist in etwa so wie wenn ich sage: das meine Küche brennt finde ich jetzt nicht weiter schlimm, beim Nachbarn brennt ja das ganze Haus.

      Das einige Themen wie z.B. Diesel-PKW jetzt übermäßig aufgebauscht werden ist allerdings richtig.
      Vor 5 Tagen hat man ja mal wieder gesehen wie sehr uns die Feinstaubbelastung am Arsch vorbei geht, hauptsache es knallt laut dabei und ist schön bunt.
      Außerdem entsteht ein großer Teil des Feinstaubs auch durch Reifenabrieb und Aufwirbelung der Partikel durch fahrende Autos, also selbst ein E-Auto trägt dazu bei.

      Wenn es wirklich nur um Feinstaubbelastung und Umweltschutz gehen würde, wäre das verbrennen von Schweröl im Schiffsverkehr schon längst verboten.
      Aber wohin dann mit diesem Abfallprodukt der Kraftstoffherstellung?
      Und warum wird gerade der Dieselkraftstoff noch immer vom Staat subventioniert?

      Ddas Ziel müsste es sein, das gesammte Verkehrsaufkommen zu reduzieren.
      Doch es passiert das genaue Gegenteil mit immer mehr Berufspendlern und immer weiteren Fahrstrecken.
      Außerhalb der Städte wird der ÖPNV immer weiter reduziert, so das jeder auf ein KFZ angewiesen ist.

      Jobs gibts eh fast nur noch in großen Städten, so das viele gezwungen sind täglich oder Wochenweise zu pendeln.
      Umweltfreundlichere Automobile, Neuwagen mit wenig Verbrauch oder gerade die E-Autos sind hingegen derartig teuer, das die sich der Großteil der Leute nicht leisten kann und die alte Dreckschleuder lieber noch ein paar Jahre länger fährt.

      Offshore Firmen und andere Steuertricks finde ich auch nicht unbedingt nur einen Lacher wert.
      Das ist Steuerhinterziehung, nichts anderes.

      Oder findest du es gerecht, wenn gerade diejenigen die viel haben weniger fürs Gemeinwohl abgeben als andere mit geringem Einkommen?
      Warum sind die Steuern auf Kaptialerträge deutlich niedriger als die Steuern auf Lohn und Gehalt?
      Warum sinkt das Rentenniveu weiter und weiter obwohl die Wirtschaft jedes Jahr neue Rekorde aufstellt?

      Wie kann es sein das hier in Deutschland, die reichsten 10% mittlerweile ca. 60% des Gesammtvermögens besitzen, während sich die restlichen 90% sicherlich genauso unausgewogen die restlichen 40% teilen?
      Global gesehen ist es sogar noch drastischer. Da haben 1% mehr als die hälfte dessen was die restlichen 99% besitzen.

      Statt dieser Entwicklung gegenzusteuern, begünstigt die Politik diese Entwicklung, weil man ja auch selbst davon profitiert.

      Eine Regierung können die Pappnasen nicht bilden, aber eine Diätenerhöhung das geht immer.
      Stellt euch mal vor wenn Angestellte selbst über ihr Gehalt bzw. die häufigkeit und höhe der Gehaltserhöhung bestimmen und der Arbeitgeber nichts dagegen tun könnte.

      Zu den anderen Themen:
      Ja Trump und Kim sind Kindergartenniveu. (Bääh, ich hab nen Atomknopf. Ätsch, meiner ist größer.)
      Leider haben beide gefährliche Waffen zur Verfügung und man kann nur hoffen, das es bei gegenseitigem Beleidigen bleibt und nicht einer anfängt mit Sand zu schmeißen und dem anderen die Sandburg kaputt zu machen.

      Flüchtlinge sind ein heikles Thema, vor allem da es schnell die Gemüter erhitzt und jeder versucht jeden möglichst schnell mundtot zu machen indem man je nach Äußerung entweder in die Naziecke gestellt oder als linker Gutmensch abgefrühstückt wird.

      Dabei sind die Flüchtlinge eigentlich das Symptom und die Krankheit liegt ganz woanders.
      Die Skrupellosigkeit mit der die Machthaber dieser Welt ihre Stellvertreterkriege austragen und damit noch die eigene Wirtschaft, speziell die Rüstungsindustrie ankurbeln ist erschreckend.

      Was zählen schon Menschenleben, wenn es um harte Dollar geht?

      Ausbaden dürfen es natürlich wiedermal die normalen Leute, wie auch schon bei der Finanzkrise.
      Einige wenige profitieren und das Risiko trägt die Allgemeinheit.
    • Ohne Geld geht es nicht. Das haben selbst die letzen Kommunisten in Nordkorea und Kuba schmerzhaft erkannt. Der Gedanke sich mal was nettes zu leisten ist das einzige was die Massen dazu bringt sich zu regen. Eine Geldlose gesellschaft würde nur mit Robotern oder vielleicht Affen funktionieren, aber niemals mit Menschen. Gibt dazu ein gutes Buch "The origins of Virtue" - wo erklärt wirdwarum Menschen manchmal (paradoxerweise) auch spendabel oder (scheinbar) selbstlos sind.

      Ja und klar kritisieren, Meckern, Wehklagen, jammern usw ist ausdrücklich erlaubt. Wir sind hier ja nicht in Nordkorea. Manchmal muß man auch meckern oder sogar ernsthaft kritisieren - man brauch das. Der Seele tuts gut.

      Aber man sollte auch aufpassen nicht zu enden wie die zwei alten in der Muppet show. Mal die Luft ablassen tut gut, aber wichtig ist es auch nach vorne zu schauen und was konstruktives zu tun. Sich nach nem Wutausbruch auch mal fragen stellen wie "Was bringt mir das?"oder "Kann ich was dazu beitragen es besser zu machen". Kann man beides nicht so wirklich gut beantworten dann vielleicht auch mal ein Problem problem sein lassen und mit was anderem weitermachen."Gib mir die Kraft die Dinge zu ändern die ich ändern kann und die Kraft die anderen Dinge zu ignorieren.". Weiter gehts.

      Ja pöser Diesel. Mal ehrlich - Diesel ist wenn man in die 80er schaut schon viel besser geworden - auch mit Betrugs Software. Klar wäre die Luft etwas besser wenn wir alle Verbrennungsmotoren und Kohlekraftwerke abschaffen. Aber es ist nur eine Seite der Medaillie wenn die in China dafür um so mehr Abgase in die Luft blasen (Den Diesel den wir nicht kaufen nehmen die wenn er dadurch billiger wird!). Ist so ne Art globales Problem, aber trotzdem gut wenn wir mal anfangen. Auch wenn wir Feuerwerk und Reifen oder bremsscheiben weiter erlauben.

      ÖPNV ist so scheisse in Deutschland - in jeder Hinsicht. Wenn ich in japan bin wundere ich mich immer noch daß man in der Ubahn die großen Firmenbosse mit Rolex an der Hand sieht und die Strassen einer 30 Millionen Metropolregion praktisch leer sind. Aber in japan gibts halt auch keine zerkratzen Scheiben, aufgeschlitzten Sitze oder Leute die rumspucken und laut Musik hören. Hier gibt es viele Gründe warum Auto noch attraktiv ist. Alle werden wir nicht so schnell los.

      Offshore Firmen und Steuertricks. Ja kann man ungerecht finden. Aber wenn du ne Firma hättest und nicht Millionen sparen würdest wärst du schlicht dumm. Und die wenigsten Firmen sind dumm. Wieder so ein globales Problem. Aber eher politischs Problem, den Firmen werfeich nicht vor Gewinne zu machen - das ist ja der grund warum man ne Firma hat. So Läden wie Trigema (Wir produzieren nur in Teutschland!) sind echt die Ausnahme. Geht es billiger wird es billiger gemacht.

      ja die Schere der Ungleichheit. Das ist ein Unterschätztes Problem. Die meisten Revolutionen sind nur ausgebrochen weil diese Schere zu weit auseinanderging. Dummerweise hat kaum einer ein echtes Konzept dafür. Die oft von CDU belächelte "Reichensteuer" ist umstritten. ich kenne aber Multimillionäre die echt gesagt haben "Finde ich gut, würde ich bezahlen, mir gehts doch trotzdem gut." Kann ja nicht jeder ein Schumi sein und auswandern (trotzdem Beileid für Schumi!).

      Renten sind zuletzt seit langem mal wieder angehoben worden. Aber ja - wurde auch mal Zeit. Warum die Renten nicht so sehr steigen wie die rentner das verdienen? Alterpyramide. ganz einfach.Es gibt zu viele Alte und die werden immer älter. Leute raucht mal wieder mehr oder fahrt euch platt. Ja so in etwa. Auch so ein Problem. Denke mal auf Dauer werden wir einfach länger arbeiten müssen. Rente mit 65 und 100 Jahre alt werden funktioniert nur unter der Armutsgrenze.ja echt dumm, aber was soll man machen, die Leute haben einfach das sterben verlernt.

      Trump und Kim sind beides Großmäuler, aber was wollen die machen? Einen krieg mit Millionen Toten? und wofür? Da sind beide zu sehr Geschäftsmann um sich einzureden daß sich das lohnen würde.


      Ja in die Naziecke stelle ich mich jetzt auch mal und sage einfach so pauschal "Flüchtlinge sind alle schweine, raus mit denen". OK, jetzt sind die anderen Probleme nch da. Na gut, raus aus der Ecke - sind die Flüchtlinge generell Schweine? Nein, die Statistiken sagen daß die "echten" Flüchtlinge - also aus Syrien oder Afghanistan sogar weniger kriminell sind als der Deutsche Durchschnittsbürger. Die Statistik kauptt machen aber die Pseudo und Wirtschaftsflüchtlinge -also Marokkaner, Kosovo Albaner etc. Die haben keinen krieg vor dem sie flüchten, aber lassen tendentiell eher mal "die Sau raus".

      ja schlimmerweise habe ich auch schon Marokkaner kennengelernt die sehr anständige und nette Menschen sind - aber statistisch sind die eben die kriminellsten. Finde ich auch nicht gut, aber habe ich auch keine Patentlösung für. Vielleicht muß die Politik hier noch mal ran und die Verfahren etwas ändern.


      Bei der FInazkrise war ich immer hin -und hergerissen. Einerseits hätte ich ja manche Banken echt nicht retten wollen, aber andererseits is auch klar daß gerade der kleine mann wie du und ich der da ein Konto hat dann am meisten bestraft gewesen wäre.

      Inzwischen hat sich - für den Laien unsichtbar aber schon vieles getan bezüglich Eigenkapital und regulatorien für die banken.

      So jetzt aber genug abgeledert und wieder zurück zu Dingen die mich persönlich wirklich vorwärts bringen - wie zum Beispiel mei UE4 Projekt. Ach gut ich check noch kurz PMs und e-mails und zock etwas *g*

      Und das tolle: Am Ende des tages sitze ich immer noch im warmen, habe genugzu Essen, sauberes Trinkwasser, bin nicht im Knast, keiner in meinem Vierteil wurde gerade erschossen und Internet geht auch noch. Prost!
    • kyodai schrieb:

      Renten sind zuletzt seit langem mal wieder angehoben worden
      Unser Rentensystem ist ein sog. Umlagesystem das heißt es wird immer nur soviel Rente ausgeschüttet wie sich im Pot befindet.
      Damit wir mehr Rente bekommen müssten also entweder die Renteneinzahlungen gesteigert werden dann hättet ihr weniger Netto bei eurem Gehalt. Oder es müsste weniger alte Menschen geben.
      Die Anzahl der alten Menschen kann man nicht beeinflussen.

      Mal ne kl Mathe Aufgabe: Wenn es immer weniger Kinder gibt und immer mehr alten Menschen dann werden irgend wann die wenigen Kinder alt sein und die jetzigen Alten Menschen Tot
      Wenn man nun davon ausgeht das die Anzahl der Menschen in Deutschland nicht auf 0 sinkt dann ist davon auszugehen das unser Rentensystem irgend wann den Punkt erreicht wo sich die Pyramide dreht und es wieder mehr Junge Menschen alt alte Menschen gibt. (Die Pyramide dreht sich)
      Das Problem ist dann nun das dann irgend wann diese vielen jungen Menschen alt sind und sich die Pyramide wieder zum negativen dreht.

      Ich glaube es ist Unsinn zu glaube das wir irgend wann gar keine Rente mehr bekommen den wir werden immer das bekommen was sich in der Rentenkasse befindet. Und solange wir alle verpflichtet sind dort einzuzahlen werden wir einen Betrag X bekommen.
      Die Regierung subensioniert die Rente schon seit es sie gibt 2017 waren es rund 90 Mrd Euro Um sich das besser vorstellen zu können an Griechenland flossen mit allen Rettungspacketen rund 80 Mrd Euro aus allen Eu Staaten.
      Man kann sich nun über die enormen Gelder aufregen die nach Grichenland flossen und sich über die enormen Beträge die in die Rentenkasse geflossen sind oder umgekehrt.
      Der Steuerzahler selbst zahlt also bereits heute durch seine Steuern auch seine Rente.
      Wir können nun mal nur soviel Rente auszahlen wie wir durch Renteneinzahlungen dem Bundeszuschuss einnehmen anderst geht das nicht. Die Alternative ist gesetzlich mehr in die Rentenkasse einzahlen zu müssen doch das will doch keiner oder ? Eine andere Möglichkeit ist es sich selber Gedanken und Pläne für das Alter zu machen.
      Wer schlau ist der kauft sich so früh wie möglich eine Immobilie um sich zumindest mal 700 Euro miete sparen zu können und dann mehr Geld zum Leben zu haben.


      kyodai schrieb:

      und der Ferrari Fahrer bläst lachend 10 mal so viele Schadstoffe in die Luft.Wir haben doch echt ein Rad ab.
      Cooles Beispiel das merk ich mir.

      kraid schrieb:

      Offshore Firmen und andere Steuertricks finde ich auch nicht unbedingt nur einen Lacher wert.
      Das ist Steuerhinterziehung, nichts anderes.
      Nein das ist keine Steuerhinterziehung das ist ein mehrseitiges Schwert. Wir wollen in einem Land leben wo man möglichst frei ist, man kann seine eigene Firma gründen. Die freie Marktwirtschaft ist ein wichtiges Gut in unser Gesellschaft. Top Manager verdient 8 Millionen im Jahr willst du wirklich das man Gehälter in Deutschland deckeln kann ? Wenn man den Gehalt von einem Top Manager deckeln kann, dann kann man auch den Gehalt von einem normalen Arbeiter Deckel. Ich bin jedenfalls der Meinung das sich der Staat hier möglichst nicht einmischen sollte. Das ist Sache der jeweiligen Firmen.
      Das selbe gilt für Entscheidung wo eine Firma gegründet werden soll. Wenn mir der Staat verbietet meine Firma im Ausland zu gründen dann leben wir wirklich in Nord Korea. Wisst ihr eigentlich wie hoch die Personalkosten in Deutschland sind ? Wenn ihr 1500 dann kostet ihr dem Arbeitgeber ca 2600 Euro Brutto aber selbst das sind nicht die letztendlichen kosten den 2700Euro ist nur eure Brutto Gehalt den ihr versteuert habt. Euer Arbeitgeber bezahlt aber sicherlich nochmal 300 oder mehr Euro an Sozialabgaben. Ich würde als Chef einen Teufel tun hier in Deutschland mein Produkt zu entwickeln wenn ich dann 1 Jahr später von einer China Firma durch Preisdumping in den Ruin getrieben werde. Genau das würde passieren wenn man Firmen dazu zwingt auf Teufel komm raus Ihren Firmensitz hier in Deutschland zu halten. Große Konzerne mit den 8 Millionen Top Manager hätten vielleicht noch eine Chance hier zu überleben aber nicht die kleine Firmen

      Setzen wir den Mindeslohn doch einfach auf 12 Euro in der Stunde und dann zahlen wir halt 50 statt 15 Euro für einen Männer Haarschnitt beim Friseur.
      Mal Ehrlich ? Was hab ich davon ? Ich bezahle dann 50 Euro für einen Haarschnitt, ich verdiene über 12 Euro weshalb ich davon nichts hätte außer das ich am ende vom Monat noch weniger in meinem Geldbeutel hab.
      Von so einem Mindestlohn haben nur die Menschen etwas die wenig verdienen und ich muss dehnen ihren Gehalt auch noch subvensionieren.

      Wie gesagt: Das alles ist ein mehrseitiges Schwert wovon die einen Profitieren und die anderen dabei verlieren. Ich glaube manche Denken das unsere Regierung über unendliche Geldmittel verfügen die sie einfach mal so in der Bevölkerung verteilen könnten. Mehr Gehalt für alle, mehr Rente für alle und das alles am besten ohne mehr dafür bezahlen zu müssen. Geld entsteht nicht einfach sondern Geld wechselt einfach nur den Besitzer.

      Wer mehr Rente möchte, der muss mehr verdienen. Wer mehr verdienen möchte braucht eine entsprechende Bildung und Skills. Diese Schuld kann man unmöglich auf die Politik schieben. Den jeder hat in Deutschland die Möglichkeit einen gut bezahlten Job auszuüben. Die Mehrzahl der deutschen tut das auch was das Bruttoinlandsprodukt beweist.
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